Statement zur Kritik der Verbraucherzentrale NRW


Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat gestern eine Pressemitteilung mit dem Titel „Rabattgutscheine von Groupon, DailyDeal & Co.: Auf den Spuren der Märchenkönige“ versandt, die wir nicht unkommentiert lassen können, da in ihr der Eindruck erweckt wird, DailyDeal verschleiere Preise und informiere seine Kunden nicht ausreichend, zu welchen Konditionen ein Gutschein eingelöst werden kann.

Zum Hintergrund:

Die Verbraucherschützer aus Düsseldorf haben, laut eigenen Angaben, „bei einer Stichprobe […] 30 Gutscheine von Groupon, DailyDeal und regionalen Anbietern unter die Lupe“ genommen und dabei festgestellt, dass „kein Gutscheinangebot ohne ärgerliche Einschränkung“ zu finden gewesen sei. Diese Konditionen werden im weiteren Verlauf der Meldung als „ärgerliche Überraschungen“ und ferner als „Fußangeln […], die eine Einlösung erschweren“ bezeichnet.

In Einzelfällen möchten die Verbraucherschützer aus Düsseldorf gar Folgendes bemerkt haben: „Oft fällt selbst bei Rabatten die versprochene Ersparnis weit geringer aus, wie eine Recherche offenbarte.“

Unser Statement:

Zur Pressemitteilung der Verbraucherschützer aus Düsseldorf stellen wir fest:

  • Die der Pressemitteilung zugrunde liegende Recherche der Verbraucherzentrale ist unzulänglich: Nach eigenen Angaben haben die Verbraucherschützer aus Düsseldorf über einen längeren Zeitraum gerade einmal 30 Gutscheine untersucht, die von „rund einem Dutzend Firmen“ angeboten wurden. Alleine DailyDeal bietet in Deutschland täglich 80 verschiedene Deals an, in der gesamten D-A-CH-Region sind es 109. Die Verbraucherzentrale hat folglich nicht einmal ansatzweise die Recherche geleistet, die für eine statistisch fundierte Wertung nötig gewesen wäre.
     
  • Die vorgetragene Kritik ist sehr schwammig gehalten und bis auf wenige Ausnahmen nicht ausreichend differenziert. Diese Vorgehensweise ist insofern kontraproduktiv, als den in Überschrift und Text benannten Portalen keine Möglichkeit gegeben wird, etwaige Schwächen zu korrigieren. Auch ein – für uns wünschenswerter – Dialog mit der Verbraucherzentrale hat bisher zu keinem Zeitpunkt stattgefunden.
     
  • Es handelt sich bei den von DailyDeal im Auftrag von unseren Werbepartnern beworbenen Deals um rabattierte Aktionsangebote. Die Preisnachlässe von bis zu 80 Prozent sind leider nur dann wirtschaftlich möglich, wenn die Einlösung der Gutscheine an bestimmte Konditionen geknüpft ist.
     
  • Tatsächlich weist DailyDeal seine Kunden an promintenter, nicht übersehbarer Stelle auf die Konditionen hin, zu denen ein Gutschein eingelöst werden kann. Diese Konditionen finden sich direkt unterhalb des Dealbilds, rechts neben den Highlights (siehe Screenshot unten). Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Fittkau & Maaß hat in seiner „32. WWW-Benutzer-Analyse W3B“ ermittelt, dass 68,4 Prozent aller Nutzer von DailyDeal diese Beschreibung „verständlich“ finden. Für selten auftretende Rückfragen steht unser Kundendienst täglich (auch samstags und sonntags) zwischen 8 und 23 Uhr zur Verfügung (Telefon: +49 (30) 577 00 750). Von fehlender Aufklärung oder gar von vorsätzlicher Täuschung kann folglich nicht die Rede sein.

Abschließend möchten wir – wie in vielen Interviews zuvor – feststellen, dass uns sehr an langfristigen Beziehungen zu unseren Kunden und damit auch an der Qualität der durch uns als Marketingdienstleister beworbenen Angebote gelegen ist. Wir haben deshalb bereits im Sommer 2010 eine mehrköpfige Abteilung ins Leben gerufen, deren Aufgabe es ist, Deals vor ihrer Schaltung intensiv zu prüfen. Geprüft werden insbesondere die Transparenz und Korrektheit des Preises und Rabatts sowie die Verständlichkeit der Dealbeschreibung, namentlich der Konditionen. Im Zweifelsfall lehnen wir das Ansinnen von Unternehmen, mit uns zu kooperieren, ab. Grundsätzlich gilt, dass wir nur Deals schalten, die wir auch selber kaufen möchten.

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